Unser Service-Telefon: +49 2043 992749
Familienzentrum
Träger
Junikum Gesellschaft für Jugendhilfe und Familien | St. Agnes mbHDie viergruppige Einrichtung liegt im Stadtteil Butendorf, eingebettet von sozialen Wohnungs - Bauten auf der einen Seite und Eigenheimen/ Neubauten auf der anderen Seite.
Der Stadtteil hat sich in den letzten 30 Jahren rasant verändert. Er ist ein bevölkerungsreicher Stadtteil mit untershiedlichen Siedlungsgebieten und Bewohnergruppen geworden.
Der Trägerverein hat sich zum Ziel gesetzt, dass die Oase ein Begegnungszentrum für angestammte und neuzugezogene Familien mit und ohne Migrationshintergrund ist. Außerdem soll die Einrichtung auch für Kinder offen sein, deren Eltern berufstätig sind. Zielgruppen sind Mädchen und Jungen ab 1 Jahr bis zur Einschulung.
Montag bis Freitag
35 Stunden: 7.30-12.30 Uhr und 14.00-16.00 Uhr
35 Stunden: 7.30-14.30 Uhr mit Mittagessen
45 Stunden: 7.00-16.30 Uhr mit Mittagessen
Die Einrichtung bleibt zwischen Weihnachten und Neujahr, drei Wochen in den Sommerferien sowie an drei Planungstagen geschlossen. Die Schließzeiten werden mit dem Rat der Tageseinrichtung abgestimmt und den Eltern frühzeitig bekannt gegeben. Wenn Eltern während der Schließungszeit eine Betreuung benötigen, können sie sich zur Absprache an die Leitung der Kindertageseinrichtung wenden.
Bei Bedarf wird eine individuelle Lösung für das Kind gesucht.
Die personelle Besetzung richtet sich nach den Vorgaben des Kinderbildungsgesetzes in NRW.
Unser Team besteht aus zehn sozialpädagogischen Fachkräften, zwei Inklusionsfachkräften und drei Ergänzungskräften, diese werden von einer Hauswirtschaftskraft, einem Hausmeister unterstützt.
Der 1997 eröffnete zweigruppige Kindergarten erweiterte mit dem Umzug in das heutige, im Jahr 2018 fertig gestellte Haus das Betreuungsangebot mit 20 Plätzen für Kinder unter drei Jahren. Die Einrichtung zeichnet sich durch eine moderne Bauweise aus. Jede Gruppe verfügt über einen großen und einen kleinen Gruppenraum sowie einen Sanitärbereich. Die beiden U3-Gruppen haben darüber hinaus je einen Ruheraum. Des Weiteren stehen zwei Differenzierungsräume zur Verfügung, die zum Ruhen, als Bücherei, für Rollen- und Theaterspiel, therapeutische Übungen genutzt werden. Die große lichtdurchflutete Halle ist mit wechselnden themenbezogenen Spielbereichen ausgestaltet. Auch ist hier ein Essbereich der Kinder eingerichtet. Der angrenzende Bewegungsraum mit Geräteraum bietet vielfältige Möglichkeiten zur Bewegung. Für die Arbeit als Familienzentrum gibt es einen eigenen Raum. Weitere Räume dienen Besprechungen, der Aufbewahrung von Spielmaterialien und der Lagerung der hauswirtschaftlichen Ausstattung. Die täglich bewirtschaftete Küche und das Büro schließen sich an.
Das Außengelände ist von Bäumen, Sträuchern und Büschen umwachsen. Es gibt verschiedene Ebenen: Rasenflächen, Schaukelbereich. Ein Hügel mit Rutsche, ein Holzspielhaus, ein Reck, ein Balancier – Mikado laden zum Klettern, Verstecken, Experimentieren, Rollenspiel und Verweilen ein. Die große Sandspielfläche wird ergänzt durch eine Pumpe mit Wasserbecken. Die gepflasterten Wege der Einrichtung können mit verschiedenen "Fahrzeugen" befahren werden. Regelmäßig werden mit den Kindern die Spielplätze in der Nachbarschaft sowie das nahe gelegene Waldstück besucht.
Seit Gründung der Oase (1997) orientiert sich die pädagogische Arbeit an den Grundprinzipien der Montessori Pädagogik, aktuell wurde das Konzept erweitert mit richtungsweisenden Ansätzen von Emmi Pikler für die Arbeit mit Kindern unter drei Jahren. Das heißt: wir betreuen und bilden das Kind ganzheitlich. Dies bedeutet, das Kind als einzigartig zu sehen und in seiner emotionalen Entwicklung, seiner sozialen Kompetenz und seinen kognitiven Fähigkeiten zu beobachten, anzuregen, zu beraten und zu fördern.
Als katholische Einrichtung geben wir dem Jahresrhythmus in der inhaltlichen Arbeit eine zentrale Bedeutung. Feste im Jahreskreis, Rituale und Feiern spiegeln den christlichen Glauben wieder. Im Zusammenleben mit Kindern aus anderen Kulturkreisen erarbeiten wir die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Religionen und Kulturen.
Sprachliche Förderung und Bildung von Kindern ist ein pädagogisches Schwerpunktthema, das in der Einrichtung umfassend bearbeitet wird. iSprachliche Bildung st mit der gesamten kindlichen Entwicklung eng verknüpft. Sie ist besonders wichtig für Mädchen und Jungen, die einen Migrationshintergrund haben und in den ersten Lebensjahren mit anderen Sprachen aufwachsen
Der regelmäßige Austausch mit den benachbarten Grundschulen (Lamberti- und Regenbogenschule) wird gepflegt.
Eine enge Zusammenarbeit besteht mit dem Interkulturellem Büro des Kreises Recklinghausen, der Erziehungsberatungsstelle und der Inklusionsfachberaterin des Caritasverbandes, dem Förderverein der Oase, den Frühförderstellen, dem katholischen Bildungswerk Bottrop/ Gladbeck, dem Kinderschutzbund, dem Seniorenbeirat und der Stadtbibliothek, dem Jugendamt.
Ziel der Zusammenarbeit zwischen uns und den Eltern ist, gemeinsam die Entwicklung des Kindes zu begleiten Dabei sehen wir die Eltern als Experten ihrer Kinder und uns als Experten für institutionelle Erziehung. Für die Zusammenarbeit gibt es verschiedene Formen des Austausches:
Als Familienzentrum trägt die Kindertagesstätte Oase über ihr Betreuungsangebot hinaus zur frühkindlichen Bildung und Förderung bei, indem Eltern aus dem Umfeld bei der Wahrnehmung ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgaben gestärkt werden.
Mit dem Angebot der Spielgruppe „Griffbereit“ und dem familienaufsuchendem Angebot „Opstapje“ werden Mütter und Väter mit ganz jungen Kindern unterstützt. Das Rucksackprogramm dient dem Erhalt der Erst- und dem Erwerb bzw. der Vertiefung der deutschen Sprache als Zweitsprache.
Frühmusikalische und kreative Eltern-Kind-Aktionen, interreligiöse Gesprächskreise werden regelmäßig durchgeführt. Einmal im Monat, darüber hinaus bei Bedarf, ist eine Mitarbeiterin der Erziehungsberatungsstelle der Caritas im Haus.
Als inklusiv ausgerichtete Einrichtung eröffnen wir die Möglichkeit, dass Praxen Therapien in der Einrichtung durchführen.
Wir begegnen allen Kindern und Familien mit ihren jeweiligen Religionen und Weltanschauungen mit Offenheit und Respekt. Für die Aufnahme eines Kindes setzen wir voraus, dass die christliche Ausrichtung der Kindertagesstätte akzeptiert wird.
Wir berücksichtigen folgende Aufnahmekriterien:
Gruppenstruktur
Wir achten auf eine ausgeglichene Alters- und Geschlechtermischung.
Geschwisterkinder
Kinder, deren Geschwister die Einrichtung zeitgleich besuchen, werden bevorzugt aufgenommen.
Familiensituation
Kinder alleinerziehender Elternteile, die berufstätig sind oder sich in einer Ausbildung
befinden, werden vorrangig aufgenommen.
Kinder mit Migrationshintergrund, die deutsch als Zweitsprache erwerben.
Allgemeine Informationen und Erläuterungen zum Elternbeitrag
Für die Inanspruchnahme eines Platzes in einer öffentlich geförderten Kindertageseinrichtung - ganz gleich in welcher Trägerschaft - kann ein Elternbeitrag erhoben werden. Dies ist in einer Satzung geregelt. Für die Festsetzung des Beitrages müssen dem Amt für Jugend und Familie Einkommensnachweise vorgelegt werden. Grundlage für die Beitragshöhe sind die 'positiven' Einkünfte. Der sich daraus ergebene Beitrag kann in der entsprechenden Elternbeitragstabelle entnommen werden.
Weitere Informationen erhalten Sie hier: Internetseite der Stadt Gladbeck
Bei weiteren Fragen zum Kita-Navigator wenden Sie sich bitte an unsere Servicestelle:
Familienbüro
Willy-Brandt-Platz 2
45964 Gladbeck
Telefon: +49 2043 992749
E-Mail: familienbuero@Stadt-Gladbeck.de
Servicetelefon Familienbüro:
Montag und Dienstag 08:30 - 15:30 Uhr
Mittwoch und Freitag 08:30 - 12:00 Uhr
Donnerstag 08:30 - 17:30 Uhr (1. und 3. Donnerstag im Monat bis 17.30 Uhr, sonst bis 15.30 Uhr geöffnet)
Um Ihnen direkt und schneller behilflich sein zu können, haben wir hier Ihre häufigsten Fragen und unsere Antworten für Sie zusammengestellt.
Zu den häufig gestellten Fragen.